Versicherungen

5 Versicherungen die der Bauherr haben sollte.

 

1. Bauherrenhaftpflichtversicherung

2. Feuer-Rohbau-Versicherung/Wohngebäudeversicherung

3. Bauleistungsversicherung

4. Bauhelfer-Unfallversicherung

5. Haftpflichtversicherung für unbebaute Grundstücke

Bauherrenhaftpflichtversicherung

Egal ob Sie Neu Bauen oder Sanieren in jedem Fall sollten Sie als Bauherr  schon vor Baubeginn  über eine Bauherrenhaftpflichtversicherung verfügen. Denn Sie als Bauherr sind stets verantwortlich auf Ihrer Baustelle selbst wenn Fremdfirmen hier tätig sind. Die Bauherrenhaftpflicht sollte natürlich über die ganze Bauphase laufen.  Die Bauherrenhaftpflichtversicherung schützt den Bauherrn, wenn Dritte durch das Bauvorhaben zu Schaden kommen.

Sie tritt für alle Sach- und Personenschäden ein, die in Verbindung mit der Baumaßnahme stehen. Dabei ist es unerheblich, ob der Bauherr für den Schaden  verantwortlich ist oder nicht. Die kosten der Bauherrenhaftpflicht richten sich nach der Bausumme. Ist der Bauherr nicht versichert, steht er in der  Verantwortung und muss in unbegrenzter Höhe für den Schaden aufkommen. Somit kann es je nach Schadensfall sein das Ihr gesamtes Projekt finanziell gefährdet ist. Auch hier ist wie immer auf eine ausreichend hohe Deckungssumme zu achten.

Also:

  1. Schließen Sie vor den Baumaßnahmen eine Bauherrenhaftpflicht ab.
  2. Die Bauherrenhaftpflicht muss über die gesamte Bauphase gehen.
  3. Achten Sie auf eine Ausreichende Deckungssumme.

Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Feuer-Rohbau-Versicherung/Wohngebäudeversicherung

Warum eine Feuer-Rohbau-Versicherung? Nun während der Bauphase können Brände, Blitzschlag oder eine Explosion die Arbeit von Wochen oder Monaten zunichtemachen. In solchen Fällen greift die Feuer-Rohbau-Versicherung. Bei einer Finanzierung des Bau bestehen die meisten Banken auf den Abschluss einer solchen Versicherung. Die Feuer-Rohbau-Versicherung ist übrigens in der Wohngebäudeversicherung eingeschlossen und kann schon vor dem ersten Spatenstich abgeschlossen werden.

Bauleistungsversicherung

Naturgewalten wie Sturm, Erdbeben, Hagel und Hochwasser können das Gebäude beschädigen. Hier greift sofern das sofern diese über das normale Wettergeschehen hinausgehen, die Bauleistungsversicherung.

Aber auch bei Vandalismus  greift die Bauleistungsversicherung.

Schäden, die durch Nichteinhaltung der anerkannten Regeln der Technik entstehen, werden nicht beglichen. Gleiches gilt für Diebstähle von nicht fest montierten Materialien, Werkzeugen, Geräten etc. sowie Schäden durch Kriegsereignisse oder Atomunfälle.

Der Versicherungsschutz besteht während der gesamten Bauzeit, jedoch in der Regel nicht länger als 12 oder 24 Monate. Die Höhe des Versicherungsbeitrags hängt von der Bausumme ab. Zudem wird in der Regel ein Selbstbehalt vereinbart.

Bauhelfer-Unfallversicherung

Tja der Hausbau ist eine teure Angelegenheit. Aus diesem Grund setzen viele Bauherren auf Eigenleistung und natürlich auf die Hilfe anderer um die Kosten zu senken. Hier kann es auch zu Unfällen kommen. Um für solch einen Fall abgesichert zu sein sollte der Bauherr eine Bauhelfer Unfallversicherung abschließen. Die Helfer sind im Übrigen versichert ob Sie bezahlt werden oder nicht. Der Bauherr ist verpflichtet, seine Helfer bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) anzumelden. Je nach Umfang der Arbeiten fallen dafür Beiträge an die Berufsgenossenschaft an. Auch wenn der Bauherr die Anmeldung vergisst, greift der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung für die Helfer – dem Bauherrn droht dann jedoch ein Bußgeld. Der Bauherr selbst und sein Ehepartner sind nicht versichert da Sie als Unternehmer gelten.

Haftpflichtversicherung für unbebaute Grundstücke

Um ein unbebautes Grundstück handelt es sich, wenn sich auf dem Grundstück kein benutzbares Gebäude befindet. Befindet sich auf dem Grundstück ein Gebäude, welches aufgrund seiner Zerstörung oder seines Verfalls auf Dauer keinen benutzbaren Raum zur Verfügung stellt, wird dieses ebenfalls als ein unbebautes Grundstück bewertet (vgl. BGB § 145). Also der Eigentümer ist also auch hier verantwortlich, dass keiner Schaden nimmt.Hier kann eine Haftpflichtversicherung für unbebaute Grundstücke das Risiko abdecken.

Eine solche Versicherung ist allerdings nur sinnvoll, wenn der Baubeginn noch nicht feststeht oder eine Bebauung nicht geplant ist.

 

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